Wohlergehen von Scheidungskindern in Umgangsordnungen

Wohlergehen von Scheidungskindern in Umgangsordnungen

Es wird hier eine Studie präsentiert zum Thema Wohlergehen von Scheidungskindern und Umgangsordnungen und welche Rolle Wechselmodelle und Kontakt zu den Eltern spielen.Welche Wechselmodelle / Umgangsordnungen sollten gewählt werden?

Einer der ersten Studien, die sich mit dem Wohlergehen von Scheidungskindern beschäftigt, weist darauf hin, dass Scheidungskinder mehr Krankheiten und ein niedrigeres Wohlergehen aufweisen. Es gibt jedoch auch gute Neuigkeiten, da die Studie gleichzeitig darauf hinweist, was ausschlaggebend dafür ist, damit das Wohlergehen von Scheidungskindern auf dem gleichen Niveau landet wie das von Kindern aus Kernfamilien.

Diese Dinge steigern das Wohlergehen von Scheidungskindern

In einer großen schwedischen Untersuchung vom Wohlergehen bei Scheidungskindern, wurde der Fokus darauf gesetzt, wie das psychische Wohlergehen im Verhältnis zur zeitlich verbrachten Zeit bei beiden Elternteilen steht und zur Wohnsituation. Kinder in einer Umgangsordnung, die gleich viel Zeit bei beiden Elternteilen verbrachten, waren die am zufriedensten Scheidungskinder und diejenigen, die alle Parameter am besten meisterten.
Die Zufriedenheit des Kindes mit dem Verhältnis zu beiden Elternteilen, zeigte sich als bedeutungsvoll für das psychische Wohlergehen. Wenn in der Studie der Faktor justiert wurde, ob das Kind ein solides Verhältnis zu beiden Elternteilen hat und ob es fühlt, dass beide Elternteile gleich viel zur Verfügung im Alltag stehen, gab es keine Überpräsentation von psychischem Unwohlsein bei Scheidungskindern im Verhältnis zu den Kindern aus Kernfamilien.

Die Forscher weisen darauf hin, dass in 7/7 und 6/8 Umgangsordnungen oft eine gut funktionierende Zusammenarbeit besteht und wo beide Elternteile Einblick in den Alltag des Kindes haben. Dies bedeutet, dass das Kind Engagement von Elternteilen in dessen Alltag verspürt, was eine große Rolle spielt. Es ist also nicht notwendigerweise die eingeteilte Zeit bei beiden Eltern, die ausschlaggebend ist, sondern das Empfinden des Kindes, ob beide Elternteile im Alltag verfügbar sind und im Alltag involviert sind.

Vom schwierigen Wechseltag zu einem positiven Winkel des Wechseltages um das Wohlergehen der Scheidungskinder in Umgangangsordnungen zu sichern

Logistik und Koordination bedeuten sehr viel für die Auffassung der Wechselordnung von den Kindern und welche Bedeutung diese für ihr Leben hat. Der häufige Wechsel und die wöchentliche Abwesenheit in einen der beiden Zuhause fordert Organisation, und besonders der Wechseltag wurde von vielen Kindern als unübersichtlich und schwierig beschrieben.
(Lesen Sie die gesamte Studie hier: The Living Conditions of Children with Shared Residence – the Swedish Example)

 

So können Sie Zusammenhang zwischen den beiden Zuhause der Kinder schaffen

CoPilots hat eine App, die maßgeschneidert ist, um ganzheitlich an das Wohlergehen des Kindes zu denken und zu planen.
Hier können die Eltern ihre Informationen über das Kind wie Erlebnisse, Entwicklung und Wohlergehen teilen, damit das Kind erlebt, dass beide Eltern sich in dessen Alltag engagieren. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die dazu designt sind, dass Eltern leicht einen Überblick über die Koordination und Planung von allen praktischen Details vom Alltag des Kindes mit 2 Zuhause bekommen.

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Kindern geht es gut, wenn die Erwachsenen das Praktische koordinieren

Wenn die Erwachsenen kommunizieren können und praktisch sein können, können die Kinder sich frei fühlen. Sorgen über vergessene Bibliotheksbücher, Sportsachen oder übergeordnete Verantwortung im Verhältnis zu den Verabredungen der Erwachsenen, können beiseite geschoben werden, damit die Kinder das Scheidungsleben mit 2 Zuhause nicht als Bürde auffassen.

Wenn Scheidungskinder erleben, dass sie selbst für all das Praktische am Wechseltag sorgen müssen – entweder weil die elterliche Zusammenarbeit minimal ist oder weil die Eltern selbst keinen Überblick haben – sind die Konsequenzen oft, dass das Kind fühlt, selbst die volle Verantwortung übernehmen zu müssen. Eine vergessen Bluse, Buch oder Handy kann bedeuten, dass das Kind dies entweder entbehren muss oder in einer Situation steht, wo dies zum Problem zwischen den Eltern wird. In beiden Situationen ist dies etwas, was von den Kindern als sehr negativ aufgefasst wird und sie an all die schlechten Dinge erinnert, die mit dem pendeln zwischen 2 Zuhause verbunden sind.

(Mehr hierüber können  auf der Seite vom SFI Danish National Centre for Social Research lesen, eine dänische Studie zum Thema Scheidungskinder in Umgangsordnungen)

So helfen Sie dem Kind, die Umgangsordnung als etwas Positives zu sehen

Kinder fassen geteilte Umgangsordnungen positiver auf, wenn die Eltern die praktischen Dinge, die mit 2 Zuhause verbunden sind, managen können, damit die Kinder keine Energie darauf verschwenden müssen, um logistische Arbeitsabläufe zu planen.

 

Forscher wollen keine Empfehlungen zur Wahl von Wechselmodellen von Scheidungskindern aussprechen

Obwohl die Studie zeigt, dass es Kindern generell besser geht und sie gesünder sind, wenn sie gleich viel Zeit bei Mutter und Vater verbringen, meint Forscherin Emma Fransson nicht, das dies Grundlage genug ist, um dezidiert eine Empfehlung hierfür auszusprechen.
>> Eine Scheidung ist normalerweise eine Krise für sowohl Eltern als auch Kind. Das Wichtige ist, wie man das Leben, das danach kommt, hantiert und dass das Kind fühlt, dass beide Elternteile da sind. Die Familienstruktur hat sich geändert aber ist nicht kaputt<< sagt Emma Fransson.
Das, was für eine Familie funktioniert, funktioniert nicht notwendigerweise auch für eine andere und es ist notwendig, Zusammenhang und Ursache zu finden, bevor man hinaus geht und etwas empfiehlt, fügt sie hinzu.
>> Unsere Studie zeigt, dass ein geteiltes Zuhause das Leben von Scheidungskindern nicht unbedingt schwieriger macht, aber sie zeigt nicht, warum es diesen Kindern besser ergeht als denen, die bloß bei einem Elternteil leben. Dies ist nicht genug, um dezidierte Aussagen hierzu vorzunehmen. Es könnte sein, dass Ressource starke Eltern besser darin sind, nach einer Scheidung miteinander zu kommunizieren und sich die Zeit mit den Kindern zu teilen, und dass es dies ist, was wir sehen, << sagt Emma Fransson.

 

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