Wissenswertes bei Scheidungskindern

Wissenswertes bei Scheidungskindern

Wissenswertes bei Scheidungskindern – wenn Eltern sich scheiden lassen, müssen die Kinder sich in einem neuen Alltag zurechtfinden, zusätzlich zum Scheidungs-Trubel. Wie Sie als Eltern die Scheidung nun angehen, ist ausschlaggebend für das Wohl der Kinder in den neuen 2 Zuhause nach der Scheidung.

Scheidungskinder – Wie wollen die Kinder von der Scheidung Bescheid bekommen?

Wenn Sie sich für eine Scheidung entscheiden, müssen Sie den Kindern davon erzählen.
Alle Kinder sind verschieden und Sie wissen selbst am besten, wie Sie mit Ihrem Kind in so einer Situation umgehen. Es gibt jedoch eine Reihe von guten und beachtenswerten Tipps, damit sowohl die Kinder als auch Sie als Eltern, die besten Voraussetzungen dafür bekommen, um gut durch den Scheidungsprozess zu kommen.

 Seien Sie vorbereitet

Es ist eine gute Idee, auf die unumgänglichen Fragen der Kinder zur Scheidung vorbereitet zu sein. Wo werden Sie zukünftig wohnen, welche Umgangsordnung werden Sie wählen und was wird nun geschehen? Sorgen Sie als Eltern dafür, sich darin einig zu sein, was zu den Kindern gesagt wird. Priorisieren Sie, dass Sie den Kindern gemeinsam von der Scheidung erzählen; dies wird ihnen zeigen, dass Sie 2 beide noch da sind für die Kinder und die Rolle als Eltern gemeinsam wahrnehmen.

Auf welche Reaktionen der Kinder sollten Sie nach der Scheidung achten?

Was sagt die Forschung über Scheidungskinder und deren Wohlergehen?

Man kommt nicht drumherum, dass die Scheidung Einfluss auf die Kinder hat.

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Hier können Sie Hilfe finden für Ihre Kinder nach der Scheidung

Es gibt viele Orte, an denen man Rat und Hilfe bekommen kann zum Thema Scheidungskinder und deren Wohlergehen. Einige Schulen bieten Selbsthilfegruppen für Scheidungskinder an, wo man sich über die eigene Situation mit gleichgesinnten austauschen kann, falls es keine in Ihrer Nähe gibt, kann man sich auch ans Familienamt wenden, die gern beraten und Angebote parat haben.

Machen Sie es sich einfach, Zusammenhang und Wohlbefinden in Ihrer Umgangsordnung zu schaffen

CoPilots ist eine App, die maßgeschneidert ist, um alle Aspekte im Alltag des Kindes in einer Umgangsordnung zu fangen. Hier können Eltern Informationen über die Erlebnisse ihrer Kinder teilen, über deren Entwicklung und Wohlbefinden, sowie Termine und Verabredungen koordinieren kreuz und quer zwischen beiden Zuhause.
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Scheidungskindern kann es genau so gut gehen, wie Kindern in Kernfamilien

Als Elternteil zu Scheidungskindern kann man oftmals vom schlechten Gewissen geplagt sein, wenn es um das neue Leben der Kinder in der Scheidungsfamilie geht. Es gibt auch gar keinen Zweifel daran, dass eine Scheidung Kinder und deren Wohlergehen beeinflussen kann. Neuere Forschung weist auch darauf hin, dass es Scheidungskindern oftmals schlechter geht und sie mehrere psychosomatische Krankheiten (z.B. Kopf- und Bauchschmerzen) aufweisen, sowie schlechter in der Schule sind und ein schlechteres Selbstwertgefühl haben.

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5 Faustregeln, die zu gutem Wohlergehen nach der Scheidung beitragen

Es gibt einige wiederkehrende Parameter in der Forschung auf dem Gebiet vom Wohlbefinden der Scheidungskinder in Umgangsordnungen und deren Zufriedenheit hiermit. Hier können Sie die wichtigsten Dinge lesen, an die Sie denken sollten:

Zusammenarbeit der Eltern

Alle Forschungsergebnisse weisen auf die Wichtigkeit der guten Zusammenarbeit zwischen den Eltern hin, wenn es um das Wohlergehen von Scheidungskindern und Möglichkeiten im Leben geht. Wenn sich alles verknotet haben sollte und Sie als Eltern die Probleme einfach nicht selbst gelöst bekommen, dann holen Sie sich Hilfe. Dies könnte zum Beispiel eine Paartherapie sein, in Hinblick darauf, dass Sie nun als Eltern jeder für sich sind oder beim Amt für Familie. Fokussieren Sie auf Ihre Rollen als Eltern und nicht auf ihre Vorzeit als Paar.

Die Verfügbarkeit und Engagement im Alltag von beiden Eltern

Scheidungskindern, die Verfügbarkeit und Engagement von beiden Elternteilen im Alltag erleben, geht es besser. Dies hängt damit zusammen, dass 2 Eltern mehr Ressourcen zu bieten haben als einer allein. Mit Ressourcen sind hier auch nicht bloß die finanziellen Mittel gemeint, sondern auch die Unterstützung des Kindes in Form von Ratschlägen und generelle Hilfe. Kinder, die fehlenden Kontakt zu einem Elternteil erleben, fühlen sich oft beiseitegestellt, was wiederum Konsequenzen fürs Selbstwertgefühl hat.

Häusliches Milieu bei beiden Eltern

Falls möglich, wäre es das beste für die Kinder, wenn sie die gleiche Umgebung, also Freunde, Freizeitaktivitäten usw. bei Mama als auch bei Papa haben. Falls dies nich möglich ist, dann haben Sie einen Plan dafür bereit, wie Sie das hin und her zwischen Freunden, Schule und Freizeitaktivitäten am besten planen, wenn sich das Kind in dem Zuhause befindet, welches am weitesten vom häuslichen Milieu entfernt ist.

Eine Umgangsordnung, die engen Kontakt zu beiden Elternteilen bewahrt

Regeln Sie als Eltern die praktischen Dinge. Scheidungskinder erzählen davon, dass Aufgaben wie das Regeln von den praktischen Dingen zwischen den beiden Zuhause und das Koordinieren von Verabredungen zwischen den Eltern, deren Zufriedenheit verringert, in 2 Zuhause aufzuwachsen.

Eltern sollen die praktischen Dinge zwischen den beiden Zuhause regeln

Denken Sie daran, dass Sie es sind, die den Überblick bewahren sollten und die Verantwortung dafür übernehmen sollten, dass das Kind jetzt 2 Zuhause hat, anstatt von einem. Sorgen Sie dafür, dass es geregelt ist, wie das Kind seine Sachen von einem Zuhause mit zum anderen bekommt und dass Sie als Eltern eine Lösung dafür gefunden haben, wie Sie sich gegenseitig über Neuigkeiten, Verabredungen, Schule und die Entwicklung & Erlebnisse des Kindes unterrichten. Auf diese Weise können Sie beide Anteil am Leben und Alltag des Kindes haben, auch wenn Sie nicht tagtäglich ein Teil davon sein können.

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