Was bedeutet der Betreuungswechseltag für die Kinder?

Was bedeutet der Betreuungswechseltag für die Kinder?

Die Logistik, samt Koordination am Tag des Umgangswechsels bedeuten viel für das Empfinden der getrennten Umgangsregelung. Es ist wesentlich für die Kinder, wie die praktischen Dinge im Alltag organisiert werden, wenn oft das Zuhause gewechselt wird. Insbesondere der Tag des Umgangswechsels wird oft als unübersichtlich und beschwerlich beschrieben. Für viele bedeutet es, dass wieder eine Tasche gepackt werden muss, man sich an Bücher erinnern soll, Musik, Schul- und Sportsachen nicht vergessen werden dürfen.
Meistern die Erwachsenen die Kommunikation und die Organisation, kann das Kind unbeschwert sein.

Die Entfernung spielt eine Rolle

Ein Teil der Kinder mit gut funktionierender Zusammenarbeit und gutem Verhältnis der Eltern meint, dass Dinge schwierig werden, wenn die Eltern zu weit weg voneinander wohnen. Die räumliche Entfernung wird als ein relevanter Faktor beschrieben, wenn die Kinder deren Umgangsregelung als gut oder schlecht beschreiben. Sobald es lange Transportwege zwischen den 2 Zuhause gibt, wird die getrennte Erziehung als beschwerlich angesehen.

Für Kinder, bei denen die Eltern nur minimal zusammenarbeiten oder sich in einem offenen Konflikt befinden, kann es sein, dass sie sich selbst um die Organisation an den Tagen des Betreuungswechsels kümmern müssen. Ein so mal schnell vergessenes T-Shirt, Buch oder Handy kann dann schnell bedeuten, dass das Kind die Sachen für eine ganze Woche nicht hat, bis es wieder beim anderen Elternteil wohnt oder aber ein Elternteil muss beim anderen vorbeifahren, um die Sachen zu holen.

Die Umgangsordnung hat Auswirkungen auf Freundschaften

Ein weiterer Auslöser, wieso manche Kinder nicht mit der Umgangsregelung glücklich waren, war, dass die großen Abstände zwischen den 2 Zuhause direkte Auswirkungen auf die Freundschaften hatten, weil man sich nicht treffen und Dinge zusammen unternehmen konnte.

Grund für Isolation vom außerfamiliären Kreis kann zudem sein, dass die Eltern gerne Qualitätszeit mit ihren Kindern verbringen möchten, wenn sie endlich wieder zusammen sind.

Auf diese Art und Weise gelingt eine optimale Umgangsordnung

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein gut organisierter Alltag, wo das Kind sich um nichts kümmern muss und stattdessen Zeit für Freunde und Hobbies hat, dazu beiträgt, dass es eine Umgangsregelung als positiv empfindet.

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