Ein guter Rat an die neu zusammengebrachte Familie

Ein guter Rat an die neu zusammengebrachte Familie

Für Scheidungsfamilien können neue Familienmitglieder ein Teil des neuen Alltags sein. Lesen Sie hier etwas darüber, wie es am besten klappt, dass es sowohl den Kindern, als auch den Eltern in der neuen Familie gut geht.

Die Erwachsenen sind verantwortlich für die Stimmung

Sollte es jemanden in der Familie geben, dem es nicht gut geht, sollten sich die Erwachsenen darum kümmern. Ist das Kind beispielsweise „laut“, könnte das beispielsweise eine Reaktion darauf sein. Versuchen Sie, sich in seine Situation zu versetzen. Gibt es vielleicht etwas, wovor es sich fürchtet? Es ist nicht unüblich, dass Kinder Angst bekommen, die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu verlieren, sobald ein neuer Partner auftaucht. Oftmals ist es auch eine reelle Furcht, da frisch Verliebte meist sehr miteinander beschäftigt sind.

Akzeptieren, dass man keine Kernfamilie mehr ist

Geben Sie den Wunsch auf, dass die neue Familie genau so funktioniert wie die ursprüngliche. Es gibt nämlich mindestens einen Unterschied. Schon allein, dass die Kinder zwei Zuhause mit jeweils eigenen Vorschriften haben, zerstört die Illusion einer Familieneinheit. Vergessen Sie die Vorstellung, wie es idealerweise sein sollte. Und seien Sie offen für etwas Neues, das einzigartig für genau Ihre Patchworkfamilie ist.

Es sind die biologischen Eltern, die die Erziehung übernehmen

Sorgen Sie dafür, dass es der biologische Elternteil ist, der das Kind erzieht und die Verantwortung dafür übernimmt, dass sich das Kind gut gegenüber dem neuen Partner (und anderen) benimmt. Als biologische Eltern sollten Sie unterstützen und beim Knüpfen der neuen Verbindungen helfen. Senden Sie eindeutige Signale an sowohl Kind als auch Partner, dass Platz für alle sein sollte. Sollte sich alles zu sehr um das Kind drehen, weil dessen Eltern sich getrennt haben, wäre das auch schade für die neue Familie, die damit umgehen können muss.

Räumen Sie dem Kind genug Zeit ein, um über die Scheidung hinwegzukommen

Sorgen Sie dafür, dass das Kind Zeit mit seinen biologischen Eltern verbringt, ohne dass der neue Partner dabei ist. Geben Sie dem Kind Raum, so dass es sich daran gewöhnen kann, dass die biologischen Eltern nicht mehr länger zusammen sind und welche Änderungen das im Alltag mit sich führt. Eine Trauerphase kann schnell zwei bis vier Jahre andauern. Dies kann viel Energie vom Kind in Anspruch nehmen, weswegen dann eventuell kein Platz für viel Anderes sein kann. Eine Stiefmutter oder -Vater kann deshalb schwer zu akzeptieren sein, wenn sich diese/dieser im ersten Jahr der Trennung vorstellt.

Seien Sie geduldig und nehmen Sie es nicht persönlich

Es braucht Jahre, um eine Ersatzfamilie aufzubauen. Eine Faustregel sagt vier Jahre. Die Chancen auf Erfolg sind größer, wenn der neue Partner und die Kinder nicht dazu gezwungen werden etwas zu fühlen, was eventuell nicht da ist. Man kann nicht auf Kommando lieben – sondern braucht das Zugeständnis, sich im eigenen Tempo zu entwickeln. Eine Eltern-Kind-Verbindung ist kein Handel, bei dem der eine dem anderen einen Dienst erweist, wenn der andere das im Gegenzug auch tut. Das gleiche gilt für ein Stiefelternverhältnis. Es ist wichtig, dem Kind mit Respekt und Liebe zu begegnen, auch wenn das nicht erwidert werden sollte. Vielleicht möchte das Kind tief in seinem Inneren, dass der neue Partner gar nicht da wäre. Das ist leichter zu verarbeiten, wenn man sich klar macht, dass es lediglich um die Rolle geht, die der Partner einnimmt, nicht um die eigentliche Person.

Respektieren Sie die Grenzen des Kindes

Es ist nicht schön zu sehen, wie Mama mit Ihrem neuen Partner küssend herumalbert. Insbesondere nicht, wenn das Kind das nicht von seinen Eltern gewohnt war. Die Situation kann sich sehr unangenehm anfühlen, wenn es dem zusehen muss. Außerdem zementiert dies, dass seine biologischen Eltern wahrscheinlich nicht mehr zusammenkommen werden – etwas, was sich alle Kinder letztendlich mehr oder weniger wünschen.

Schaffe die essentiell wichtige Zusammengehörigkeit mit Hilfe von CoPilots

Die CoPilots App ist darauf zugeschnitten, sowohl Mama, Papa, als auch den neu hinzugekommenen Erwachsenen einen Platz im Leben des Kindes einzuräumen. Hier bietet sich eine gemeinsame Plattform, wo man kreuz und quer alles das planen und koordinieren kann, was für das Wohlbefinden und die positiven Erlebnisse des Kindes zählen. Die App hilft auch dabei, dem abwesenden Elternteil den Einblick in den Alltag des Kindes zu ermöglichen und dem Kind den Eindruck zu verschaffen, dass der Zusammenhang zwischen den 2 Zuhause immer noch besteht.

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